3past9 - Zensus-Nachwirkungen, Pornos, Herr Professorin

Jeden Sonntag um drei nach neun, was dem exakten Gründungsdatum dieses Blogs entspricht, posten wir drei Links und Zitate, die uns in der vorangegangenen Woche besonders gefallen oder anderweitig unsere Aufmerksamkeit erregt haben. Hauptsächlich auf Deutsch.

Links

1. Mein neuer Freund
(bildblog, Mats Schönauer)
Spiegel Online und die Sueddeutsche schreiben über eine studie, die zum Thema Online-Dating angefertigt wurde. Darin wird Online-Dating stark gelobt und behauptet Ehen, die im Netz begannen hielten länger. Was nicht erwähnt wurde: Auftraggeber der Studie war eHarmony, ein Online-Dating Netzwerk.

2. Der Zensus und der Schwanengesang vom aussterbenden Volk
(Nachdenkseiten, Jens Berger)
Es heißt immer, die Deutschen werden immer älter. Nach den Ergebnissen das „Zensus 2011“ scheint diese These zu wackeln, denn: Weniger Einwohner bedeuten prozentual mehr tote, aber auch mehr Geburten.

3. What are children doing online?
(securelist.com, Konstantin Ignatev, englisch)
Was machen Kinder Online? 1. Soziale Netzwerke, 2. Porn, 3. Online-Shopping. In Deutschland ist die Reihenfolge leicht anders, aber damit gleich wie in Saudi-Arabien.

Zitate

  1. „Guten Tag, Herr Professorin.“
    Studenten der Uni Leipzig, künftig zu allen, auch den männlichen ProfessorInnen.

  2. „Die Ungleichbehandlung von Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern […] zum Ehegattensplitting ist mit dem allgemeinen Gleichheitssatz […] nicht vereinbar.“
    Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes, in ihrem Beschluss zur steuerlichen Gleichstellung homosexueller Paare.

  3. „Wenn sie 200.000 Menschen bringen, kann ich eine Million auf die Straßen bringen.“
    Recep Erdoğan, türkischer Ministerpräsident, über die Demonstranten in der Türkei.

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