#rp18: Die annotierte Talk-Liste

Die re:publica 2018 war großartig. Wirklich schön, dass ich dabei sein durfte. Es ließe sich vieles dazu schreiben und vielleicht folgt hier auf dem Blog auch noch der ein oder andere Gedanke. Als Konferenznachklapp habe ich nun erstmal eine Liste mit den von mir gesehenen bzw. vorgemerkten Talks und Panels der Konferenz zusammengestellt. Manchen habe ich einen kurzen Satz hinzugefügt.

Ich aktualisiere die Liste zwischendurch mal. Hinweise an gute Talks nehme ich sehr gerne an.

Gesehene Vorträge

Ein wirklich sehr spannendes Panel über (rechte) Diskurse und Rechtspopulismus.

"Europa rückt nacht rechts. Deutschland rückt nach rechts. Die AfD rückt nach rechts. Der öffentlichen Diskurs rückt nach rechts. Ist die Rechtsbewegung noch zu stoppen? Oder passiert in Deutschland früher oder später das, was für einige europäische Länder bereits Realität ist: Eine rechtspopulistische Regierungsbeteiligung? Wir erklären die Gründe rechtspopulistischer Bewegungen aus wissenschaftlicher Sicht, sprechen über digitale Verbreitungswege rechter Propaganda und diskutieren Lösungswege für Medien und Politik."


Was hinter Klimaskeptizismus steckt und wie man damit (nicht) umgehen kann.

"KlimawissenschaftlerInnen sind sich sicher: die Klimakrise ist menschengemacht. Trotzdem schaffen es Lobbygruppen, durch Desinformation Klimaschutzmaßnahmen zu torpedieren. Welche Strategien nutzen sie? Wie können wir dagegen vorgehen? Diese Fragen wollen wir mit Euch diskutieren."


Sascha Lobo wagt einen positiven Blick auf Deutschland und schließt da ganz explizit die CDU, gar Jens Spahn ein. Diese hätten außerdem die Hauptverantwortung zur Einhegung der Rechten.

"Eine Kraftrede. Dafür und nicht (nur) dagegen."


Thomas Knüwer blickt sehr erfrischend auf Filterblasen und Polarisierung. Ein positiver Blick mit einem Wunsch: bessere Diskussion.

"Egal ob in der Politik, Facebook-Kommentaren, Sportstadien oder der Wirtschaft: Es gibt nur noch Schwarz oder Weiß, ein "Du bist für mich" oder "Du bist gegen mich". Woher rührt diese Polarisierung? Können wir sie zurückdrehen und wieder zu rationalen Debatten zurückkehren – oder müssen wir lernen, mit ihr zu leben?"


Quasi der direkte Anschluss an den vorherigen Vortrag: Es gibt keine Filterblase. und eigentlich steht der Rest schon hervorragend in der Beschreibung:

"Was prägt das Kommunikationsklima der vernetzten Welt? Die Kernthese: Wir leiden nicht unter der Filter Bubble und der algorithmischen Personalisierung, sondern unter dem Filter Clash, dem Aufeinanderprallen höchst unterschiedlicher Wahrnehmungen und Weltbilder in digitalen Netzwerken. Relevantes, Berührendes, Banales und Bestialisches, Bilder der Armut und des obszönen Reichtums – all das ist nur einen Klick voneinander entfernt. Analytisch und anekdotisch wird gezeigt: Der Filter Clash erzeugt Aufruhr und Gereiztheit, schockiert und mobilisiert."


Wie funktionieren rechte Medienkampagnen? Ingrid Brodnig hat sich das datengestützt angeschaut und bringt viele spannende Erkenntnisse.

"Es ist faszinierend: Ausgerechnet Rechtspopulisten führen digitale Rankings an, einschlägige Fake News erzielen Aufmerksamkeitsrekorde. Tatsächlich hat die neue Rechte in etlichen Ländern eine eigene Netzkultur etabliert - mit eigenen Memes, eigenen Kampfbegriffen und einer neuen Geschichtserzählung. Der Vortrag wird Einblick in diese neue Kultur geben und was man aus ihrem Erfolg lernen kann, wenn man das Netz nicht den Rechten überlassen möchte."


"Auffällig, bunt, provokativ: Im Kampf um die Aufmerksamkeit der User siegen meist Einfallsreichtum und Frechheit. Relevant ist, was Reichweite hat. Welche Währung braucht der Journalismus, um sich gegen Influencer, Likes und Algorithmen durchsetzen zu können?"


Zweigeteilter Vortrag, zwei Forderungen: (1) Macht mehr politische Podcasts, (2) macht aber vor allem mehr Wissenschaftspodcasts (liebe Wissenschaftler_innen!).

"Wir sind auf dem Weg vom Podcast zum Pop-Cast und sprechen über unsere Erfahrungen mit "Methodisch Inkorrekt" und dem "Aufwachen! Podcast". Wir reden über den Dialog mit den Hörern. Über die Interaktion der Medienkonsumenten mit den Medienmachern. Dabei interessiert uns die Meinung des Publikums: Wie werden Podcasts wahrgenommen? Welche Rolle spielen diese in der täglichen Mediendiät? Wir diskutieren die gesellschaftlichen Chancen die Podcasts bieten, wenn aus Informationsmonopolen wieder Informationspolypole werden. Wir befreien Informationen! One Podcast at a time!"


Die Diskussion habe ich als etwas ziellos erlebt. Die Perspektive eines intelligenten, psychologisch ausgerichteten Panels auf Facebook war aber sehr gut!

"Algorithmen sortieren Medieninhalte, Social Bots pushen Hashtags und tricksen womöglich Algorithmen aus, Desinformation, Clickbaiting, spannende Lügen und langweilige Fakten - 2017 war das Jahr, in dem die Debatte über die Wechselwirkung von Internet und Öffentlichkeit richtig in Fahrt kam. Was haben wir gelernt? Welche Risiken wurden überschätzt, welche Entwicklungen sind relevant und nachhaltig? Was ist zu tun? Wir reden mit Leuten, die aktiv zu diesen Fragen forschen."


Eine Internetintendanz und eine öffentliche Plattform für (nahezu) alle (Netz-)Inhalte fordert Leonhard Dobusch, der seit 2 Jahren "für das Internet" im ZDF-Fernsehrat sitzen darf.

"Die neuen technologischen Möglichkeiten des Internets erfordern einen neuen öffentlich-rechtlichen Ansatz. Die Senderlogik der bestehenden öffentlich-rechtlichen Anstalten steht dem jedoch ebenso entgegen, wie rundfunkrechtliche Einschränkungen. Mit der Etablierung einer Internetintendanz jenseits der bestehenden Anstalten ARD, ZDF und Deutschlandfunk könnte hingegen ein Beitrag für öffentlich-rechtliche Räume im Netz - Public Open Spaces - geleistet werden."


Eine Bestandsaufnahme zur gesellschaftlichen Lage im Kontrast zu 68.

"Am 2.5. 68 stand die BRD kurz vor den Notstandsgesetzen. Die Aufständischen waren the real smiling evil, bereit alle Türen einzurennen, die ihnen schon längst offenstanden und den Muff unter Talaren, auf Bildschirmen und aus dem Springerturm zu vertreiben. Inmitten von Plastik und Popkultur hat nicht nur eine politische Transformation stattgefunden, sondern auch eine mediale. Ohne Redaktionsstäbe, Rotationsmaschinen, Rundfunk- und Fernsehstudios gelang es, eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen. 50 Jahre später ist diese Pluralität schmerzhafte Normalität. Denn sie muss einiges aushalten, was sie abschaffen will. Zuletzt: Den Aufstieg der Neuen Rechten im Netz und den Kommentarspalten."


"wo steht der mensch, wie kann er sich zwischen kontrollverlust, allherrschenden digitalen megakonzernen, autonomen maschinen, mächtigen algorithmen als selbststämdig denkender und agierender mensch positionieren und behaupten? oder befreit und die digitale revolution bereits — und wir merken es wegen lauter griesgram und wut gar nicht?"


"Chelsea Manning in an intimate interview situation with Geraldine de Bastion and Theresa Züger. One year after her release, we aim to discuss about hippies and the Silicon Valley; the social, technological and economic impact of artificial intelligence, practical applications of machine learning and the responsibility of developers in regards to technology and politics. Also:Hannah Arendt, civil disobedience, radical politics and the consequences of an uncontrollable state power."


Über neue, moderne Polit-Interview-Formate.

"Polit-Talk kann auch jung, frech und bunt sein, aktiv auf Nutzerinnen und Nutzer zugehen und diese mit einbeziehen. So gelingt es neue Zielgruppen zu erschließen und Politik anders zu transportieren und das nicht nur im klassischen TV. Wie vermittelt man in 2018 Politik an neue Zielgruppen? Wer steht hinter diesen neuen Formaten? Was treibt sie an? Wie unterscheiden sie sich und was erhoffen sich die Macherinnen und Macher zu erreichen?"


"Personalisiert, interaktiv, Hochkant, im Messenger, auf dem Smart-TV mit interaktivem Rückkanal…wie sieht der Nachrichten-Journalismus von morgen aus? Spoiler: Es gibt viele Antworten - lasst uns gemeinsam darüber sprechen."


"Ok, wir haben jetzt genug Witze über InfluencerInnen gemacht. Ja, manche von ihnen sind banal, ja, manche von ihnen machen für alles und jeden Werbung, solange nur genug Geld fließt. Aber: InfluencerInnen machen auch sehr viel richtig, und wir Medienleute könnten viel von ihnen lernen, wenn wir sie endlich ernst nehmen würden. Über Plattformstrategie, zum Beispiel. Und wie man Authentizität vorgaukelt. Und wie man aus der Filterblase ausbricht, indem man mit echten Menschen in Kontakt tritt."


"Am 26. April veröffentlichten funk und das Neo Magazin Royale gleichzeitig ihre Recherchen zum rechtsextremen Troll-Server Reconquista Germanica. In der Session berichtet Jan Böhmermann von seinem eigenen Discord-Server, Reconquista Internet, den er als Reaktion auf die rechten Netzaktivisten gründete und der bereits mehr als 40.000 Mitglieder verzeichnet. Aus dem funk-Recherche-Team berichten außerdem YouTuber Rayk Anders und die Journalist_innen Patrick Stegemann und Sibel (Deckname) von ihrer einjährigen Undercover-Recherche für die Doku "Lösch dich: So organisiert ist der Hass im Netz."


Über die Gründung eines Podcastlabels und den (richtigen) Umgang damit.

"Podcasts boomen. Und wir lieben Podcasts. Nicht nur als Hörerinnen, sondern auch als Produzentinnen. Also dachten wir uns im Frühjahr 2017: Wir wollen das beruflich machen. Doch an ein Startup in der digitalen Sphäre sind die Erwartungen riesig und das Tempo stellt oft eine große Herausforderung dar. Wie wir mit Stress, Erwartungen und Geldnot umgehen? Unser Mittel: Mit Ruhe! Warum wir trotzdem wachsen."


Richard Gutjahr erlebte die Anschläge von Nizza und München (zufällig) sehr hautnah. Als Freier Mitarbeiter der ARD war er der Angelpunkt der Berichterstattung. Und dann kam eine globale Welle des Hasses gegen ihn, privateste Details wurden veröffentlicht. Der Vortrag geht unter die Haut.

"Man gebe den Menschen ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie mühelos ein weltweites Publikum erreichen können. Ein Tool, das nicht differenziert zwischen richtig und falsch, zwischen Recht und Unrecht. Eine Plattform, die sich allein an Klicks und Shares orientiert. What could possibly go wrong?"


"Der netzpolitische Überblick zwischen Facebook, Uploadfiltern und Smartphone fressenden Staatstrojanern. Mit den lustigsten Funklöchern und irgendwas mit Heimat."

Vorgemerkte Vorträge

"Das MIT Media Lab ist ein Fan von öffentlichen Bibliotheken. Gemeinsam entwickeln wir das Bildungssystem der Zukunft - in dem jeder Zugang zu lebenslangem kreativem Lernen hat, von lesen lernen mit sozialen Robotern bis zu Satelliten bauen, die von der NASA ins All befördert werden. Diesen Trend zur “Bildungsplattform Bibliothek” werden wir an Beispielen aus den USA und von der Stadtbibliothek Köln darstellen."


"Hilfreich gegen den Hass oder Anschlag auf die Meinungsfreiheit? Das NetzDG bewegt und provoziert. Vier Monate nach dem Inkrafttreten ist es Zeit für eine erste Bestandsaufnahme: Hat das Gesetz den angestrebten Zweck erreicht und zu einer Reduzierung der Hass-Kommentare bei Facebook & Co. geführt? Oder liegen die Kritiker richtig, die durch das Gesetz eine erhebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit befürchten? Und was wird auf europäischer Ebene geplant?"


"Wissenschaft findet meistens dort statt, wo die meisten Menschen nicht ihre Zeit verbringen, z.B. in Laboren, Unis oder auf Forschungsschiffen. Die, die sich dafür interessieren, werden mit normaler Wissenschaftskommunikation erreicht. Sie gehen auf Veranstaltungen, wie z.B. Science Slams oder zu Vorträgen und lesen einschlägige Artikel in Print- und Onlinemedien. Die Schwierigkeit besteht darin, alle anderen zu erreichen."


"The Cambridge Analytica scandal is about many (scandalous) things at the same time: This high-profile panel will explain what this is really about, why it matters and debate what needs to be done. Ravi Naik is currently suing Cambridge Analytica. Paul-Olivier Dehaye helped journalists uncover the use of personal data in elections, leading up to the Cambridge Analytica scandal. Together with her team at Privacy International, Frederike Kaltheuner has investigated the systemic problem of data exploitation in the context of elections, such as in Kenya."


"Investigativer Journalismus ist aufwendig: Recherche kann Wochen, Monate, manchmal Jahre in Anspruch nehmen. Es wird auf den einen Moment hingearbeitet, die Veröffentlichung mit Aufmerksamkeit und Gesprächswert."


"Wir werden in den nächsten zehn Jahren sehr stark mit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz konfrontiert werden. Sie wird viele Bereiche unseres Lebens fundamental verändern. Von Industrie 4.0 über autonome Maschinen bis hin zu Anwendungen in der Medizin verstärkt sich der Einsatz von Deep Learning – Systemen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit wir diesen neuen intelligenten Systemen vertrauen können. Wieviel Verantwortung geben wir ab?"


> "Der Algorithmus ist ein ständiger Gefährte in unserem Leben, erscheint jedoch nach wie vor als eine Blackbox. Wie funktioniert er eigentlich? Welche Auswirkungen hat er auf Dein (Erwerbs-)Leben? Denn je unkalkulierbarer die Verpackung, desto überraschender kann ihr Inhalt sein – mit gravierenden Folgen."

"Ich habe Tausende von Twitteraccounts gesammelt und ausgewertet. Nur einmal konnte ich deutschsprachige, politische Botaktivitäten feststellen. Ein kleines Spamnetzwerk, das Tweets zur Bundestagswahl geretweetet hat. Andere kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Dennoch kommt häufig der Vorwurf ein Account sei ein Bot oder jemand würde Bots einzusetzen. Was ist ein Bot eigentlich? Wie erkennt man sie? Und was macht Automatisierung mit unserer Kommunikation?"


"Meinungen, Haltung, Kommentare? Bitte nicht! JournalistInnen sollen sich im Netz gefälligst neutral verhalten, heißt es immer wieder. Doch wie soll das gehen in Zeiten des permanenten Rückkanals? Und ist Neutralität überhaupt möglich? Vier, die täglich damit zu tun haben, reden darüber: Georg Restle, Dunja Hayali, Kai Gniffke und Silke Burmester."


"Menschen miteinander ins Gespräch bringen, die sich sonst niemals begegnen oder zumindest nicht zuhören würden: Eine ganze Reihe solcher Formate probierte sich in den vergangenen Monaten aus. Mit welchem Effekt? Der Versuch einer ehrlichen Antwort am Beispiel des Offline-Gesprächsformats “Deutschland spricht” von ZEIT ONLINE, dem WDR-Projekt SUPERKÜHE zum emotional aufgeladenen Thema Landwirtschaft und des digitalen Diskussions-Tools “Diskutier mit mir”."


"Nicht nur in den sozialen Medien entwickeln sich Filterblasen, sondern überall da, wo Kommunikation schwierig bis unmöglich ist, etwa zwischen hörenden und gehörlosen Menschen und ihren Kulturen. Eine digitale Lösung: Das Cochlea-Implantat. Meine Implantation war ein Übertritt von einer Blase in die andere. Und beim Wechsel von Perspektiven und Identität begegnete mir ein Konflikt, der in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, aber geradezu exemplarisch für die Digitalisierung ist."


"Geheimdienste sind eine Blackbox: Ihr Handeln ist naturgemäß intransparent. Sie zu verklagen, ist entsprechend kompliziert. Reporter ohne Grenzen und die Berliner Kanzlei Härting haben den BND wegen illegaler Überwachung verklagt – und in Teilen Recht bekommen! „Das Urteil ist die vielleicht schärfste juristische Folge des NSA-Skandals in Deutschland“, schrieb die taz. In ihrem Talk berichten Anwalt Christof Elßner und ROG-Geschäftsführer Christian Mihr: Was sind Strategien, um Geheimdienste vor Gericht zu bringen?"


"Dass die neue Bundesregierung einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung legen soll, darin sind sich die Parteien einig. Doch es geht um weit mehr als den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Hat uns die Digitalisierung wirklich zu freieren Menschen gemacht und welche Bedingungen sind an die digitale Freiheit geknüpft? Worauf kommt es aus zivilgesellschaftlicher Perspektive an? Und wie können wir in einer digitalisierten Welt Autonomie (zurück)erobern?"


"Der Hass im Netz ist allgegenwärtig, diese Menschen tun etwas dagegen. Dieses Panel dient als Einladung an alle Nutzer_innen der Sozialen Medien, sich angesichts der dortigen Wut nicht wegzuducken, sondern Betroffene zu stärken bzw. selbst aktiv zu werden. Diskutiert werden Herausforderungen wie die tägliche Auseinandersetzung um Deutungshoheit, die Eigenmotivation sowie die Motivation der Community und der Umgang mit Populisten."


"In naher Zukunft wird jeder Erstkontakt ein Bot-Kontakt sein."


"How Google work? How does Google tackle misinformation and controversial content in Search? How is machine learning and AI shaping the future of Search?"


"Robots, coding, scraping are coming to the newsroom - do we need to be afraid? Bots might not take our jobs, and not everyone has to be a coder. But journalism has already changed, and will continue to do so. We are two journalists and former fellows at the Reuters Institute in Oxford. We want to discuss how journalists and geeks can collaborate in a data-driven world. In our lightning talk, we highlight challenges and chances of data and robot journalism."

Aktualisiert am 21.05.2018

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